Zwischen Wiesenklee, Marienkäfern und Hahnenfuß

Die zweiten Klassen erforschen die Wiese

Ausgerüstet mit Lupenbecher, Pinsel, Bestimmungsbüchern und Buntstiften machten die zweiten Klassen sich auf, aus der Stadt hinaus in die Wiesen rund um Rudersdorf. Dort angekommen, machten wir im warmen Sonnenschein erst einmal eine Frühstückspause unter freiem Himmel. Dann ging es los: Um uns herum surrte und summte es. Schnell landeten die ersten Insekten in den Lupenbechern und in den Bestimmungsbüchern schauten die Kinder, was sie gefangen haben. Um die Tiere nicht zu verletzten, nutzten die Kinder Pinsel, um die Tiere vorsichtig in die Lupenbecher zu schubsen. Mit Buntstiften zeichneten die Kinder dann die Tiere in ihr kleines Forscherheft ab. Dann wurden die Tiere vorsichtig wieder an der Fundstelle freigelassen.

Neben Tieren entdeckten wir aber auch viele verschiedene Pflanzen, vor allem Blumen und Gräser wie Wiesenklee, Margeriten oder den Hahnenfuß. Hier und da waren Gräser höher gewachsen als die Kinder selbst. Auf dem Boden sitzend fühlte man sich wie ein kleines Reh, dass sich in der Wiese versteckt.

Nach der Forscherzeit in der Wiese zogen wir weiter in den Wald für eine Spielezeit. Die Kinder bauten mit viel Freude Hütten aus Totholz oder beobachteten Nacktschnecken, die in diesem Jahr  besonders groß gewachsen sind.

Das war ein schöner Vormittag in Gottes toller Schöpfung! Wer hätte gedacht, dass in einer Wiese so viel Leben steckt? In den nächsten Sachunterrichtsstunden werden wir nun genauer lernen, welche "Stockwerke" eine Wiese hat, wer dort lebt oder zu Besuch ist und warum das Schützen der Artenvielfalt auch für uns Menschen wichtig ist.

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