Die Menschen werden Menschen, wenn die Schulen es sich angelegen sein lassen, Menschen auszubilden, die an Geist weise, in ihren Handlungen geschickt und von Herzen fromm sind. (Johann Amos Comenius, 1592-1670, wegweisender Pädagoge, Theologe und Christ)

 

Grundschule Viertklässler an der Obernau

Im Anschluss an das 14tägige Wasserprojekt unserer Schule besuchten die 4. Klassen die Obernautalsperre. Was die Kinder dort erleben konnten, erfahren Sie hier.


Am Montag, dem 29.10.2018 fuhr die Pinguinklasse zur Obernautalsperre. Dort hat die Klasse sehr viel gelernt, zum Beispiel, dass die Obernau einen 10 km langen Rundweg hat. Die Talsperre hat ein Fassungsvermögen von 14,9 Mio m³. Das Wasser wird dort gesammelt. Wäre das nicht so, würde nicht genügend Wasser aus unserem Wasserhahn kommen. Die Obernau besitzt einen sogenannten Entnahmeturm. Er steht im tiefen Wasser und ist mit einer Brücke mit dem Ufer verbunden. (Sarah 4c)


Die Planung der Talsperre begann 1960, nachdem es 1957 und 1959 Trockenjahre gab. Für den Bau der Talsperre mussten die Ortschaften Obernau und Nauholz ganz abgerissen werden, Brauersdorf teilweise. Nachdem 1970 die Einwohner das Tal verlassen hatten, konnte mit dem Bau des Hauptdammes begonnen werden. Die Obernautalsperre war 1972 fertig. Sie ist der größte der beiden Stauseen des Wasserverbandes Siegen-Wittgenstein. (Josua 4c)


Wir haben einen Ausflug zur Obernautalsperre gemacht. Als wir ankamen, begrüßte uns der Talsperrenwärter Herr Rossmanith. Er ging mit uns in ein kleines Kontrollhaus. Als wir herauskamen, führte er uns zur Talsperre. Sie war riesig. Dort führte uns Herr Rossmanith in den Entnahmeturm. Von dort gingen wir eine große Treppe hinab. Unten angekommen, ging er mit uns einen langen Gang entlang. Am Ende des Ganges gingen wir die Treppen hoch. Im oberen Raum waren ausgestopfte Tiere und ein Minimodell der Talsperre. Von da ging es zum Tosbecken. Herr Rossmanith erklärte uns, wie sie das Wasser dort stillen und es in den Bach ableiten. Dort war die Führung leider auch schon zu ende. (Leah und Marie 4c)